Die GEDESAG errichtete den ersten Bauabschnitt der Wohnhausanlage „Schlossparksiedlung“ mit 25 Reihenhäusern und 24 Wohnungen.
Die Wohneinheiten bestehen aus 2 bis 4 Zimmern mit Nebenräumen sowie großzügiger Terrasse und Eigengarten oder Balkon/Loggia mit einer Wohnfläche von ca. 55m² bis 106m². Die Anlage wurde am 25. September an die neuen Bewohner übergeben.

Für den Erholungsbereich wurde ein allgemeiner Schwimmteich samt anschließender Liegewiese errichtet. Für eine hohe Wohnqualität sorgen zahlreiche Grünflächen inklusive Kinderspielplatz und Solaranlage. Die Wohnhausanlage verfügt außerdem über eine Elektrotankstelle mit Photovoltaik­anlage.

 

 

Gneixendorf trauert um Richard Dumsegger, der am Donnerstag, dem 29. August 2013, im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Mit ihm verliert Gneixendorf einer der größten Persönlichkeiten und einen großzügigen Wohltäter. Seine Leistungen für das Gemeinwohl waren weit über die Ortsgrenzen bekannt. Die großzügige Unterstützung von Vereinen, der Feuerwehr, der Kirche oder bei der Hochwasserkatastrophe 2002 waren und bleiben beispiellos. Neben vielen Auszeichnungen und Ehrungen wurde ihm auch vom Landeshauptmann von Niederösterreich Dr. Erwin Pröll das goldene Ehrenzeichen für die Verdienste um das Land Niederösterreich verliehen. Sein Lebensmotto war:.. „Mehr geben als nehmen“. Das galt nicht nur im Umgang mit Menschen, sondern auch mit der Natur. Die Rekultivierungsarbeit in seiner Sand- und Schottergewinnungsstätte in Stratzing, die er vom Jahre 1982 bis an seinen Lebesende betrieb, ist österreichweit beispiellos.
In Zeiten, in der viele Menschen dem Egoismus frönen, kann man vor dem Lebenswerk von Richard Dumsegger nur sein Haupt entblößen und sich dankbar verneigen.

Für den Verschönerungs- und Dorferneuerungsverein Gneixendorf
Günther Bohrn

Am Donnerstag den 27.06.2013 fand im Feuerwehrhaus Gneixendorf die Präsentation unseres aktuellen Projektes www.unser-gneixendorf.at.

Unter den Besuchern der Veranstaltung waren auch zahlreiche Ehrengäste Dipl.-Ing. Lieselotte Jilka (NÖ Dorf u. Stadterneuerung) Stadtrat Alfred Scheichl, Albin Führlinger (GR)  und Kommandant der Feuerwache Alfred Kaltenbrunner.

Der Veranstaltung wurde durch den Senftenberger Männerchor ein gelungener musikalischer Rahmen gegeben

Der Obmann des Gneixendorfer Verschönerungs- und Dorferneuerungsverein Günther Bohrn führte durch die Veranstaltung und stellte die Webseite im Detail vor.

Zuseher und Projektbeiteiligte waren sich einig. Das Projekt “www.unser-gneixendorf” war ein voller Erfolg und das Endergebnis kann sich sehen lassen. Überzeugen sie sich selbst!

Presselinks

ÖVP Krems
SPÖ Krems

Vor 50 Jahren wurde Pater Dr. Nivard Konrad im Dom zu St. Pölten zum Priester geweiht. Im Rahmen einer Festmesse dankte der Jubilar für die Gnade seiner Berufung und der Möglichkeit sein Amt bis heute ausüben zu können.

Pater Dr. Nivard wurde 1936 in Glödnitz/Kärnten geboren und wuchs mit acht Geschwistern auf. Nach seiner Schulausbildung in Kärnten und Niederösterreich trat Thomas Konrad am 19. August 1957 als Novize in das Stift Lilienfeld ein und erhielt den Namen Nivard. 2 Jahre studierte er Philosophie an der Universität Salzburg und bis 1965 Theologie an der Universität in Rom.

Am 29. Juni 1963 erhielt Dr. Nivard Konrad von Bischof Franz Žak die Priesterweihe im Dom zu St. Pölten.

In den Jahren 1965 und 1966 war Dr. Konrad Dozent für Moraltheologie in Stift Heiligenkreuz und Religionslehrer in der Landesberufsschule Lilienfeld.

Am 1. September 1966 wird er Pfarrer in Stratzing und Gneixendorf. Einige Jahre betreut er auch die Pfarre Droß.

Nach einer Professur im BRG Ringstraße Krems ist er von 1967 bis 2002 in der HTL Krems als Professor für Religion tätig. Dr. Nivard Konrad trägt den Ehrentitel Oberstudienrat. Weitere Unterrichtseinheiten absolvierte er in den Volksschulen Stratzing und Gneixendorf, zwischenzeitig auch in Droß und der Landesberufsschule für Maurer in Langenlois.

1997 legte Dr. Konrad die Leitung der Pfarre Stratzing zurück.

In diesem Jahr kaufte er sich in Stratzing ein Haus, welches er mit seinem Chow-Chow bewohnt. Lesen und Gartenarbeit zählen zu seinen bevorzugten Hobbies. Gerne unterstützt er Ratsuchende in den Sprachen Latein, Altgriechisch oder Italienisch. Bekannt ist Dr. Konrad für die Organisation vieler Kulturreisen, die ihn und interessierte Mitreisende zu Stätten des Glaubens in Italien, der Türkei und Israel führten. Gerne und jederzeit hilft er aber nach wie vor als Pfarrer in Stratzing, Gneixendorf und Lengenfeld aus.

Pater Dr. Nivard Konrad ist Ehrenringträger und Ehrenbürger der Marktgemeinde Stratzing. Ebenso stolz ist er, nach LH Dr. Erwin Pröll, Ehrenzegerltroga der Gemeinde zu sein. Für seine Dienste in der Pfarre Gneixendorf wurde ihm die goldene Wappenplakette der Stadt Krems überreicht.

In seiner 31-jährigen Amtszeit war er aber nicht nur Seelsorger sondern als Bauherr auch stets um den Erhalt und die Verbesserung der baulichen Anlagen in der Pfarre bemüht:

In Stratzing sorgte er für: die Neueindeckung des Pfarrhofes und der Kirche; eine neue Kirchenbestuhlung und den Einbau einer Bankheizung sowie Lautsprecheranlage; den Neubau und Vergrößerung der Sakristei sowie deren neuer Einrichtung mit Kästen und Messgewändern; die Erneuerung der Kirchen- und Pfarrhoffassade und der Gartenmauer; den Abbruch der Nebengebäude im Pfarrgarten und die Errichtung einer Garage; die Verlegung der Kirchenbergstiege und teilweisen Erneuerung der Stützmauern; die Vergoldung des Turmkreuzes und der Uhrzeiger; die Überholung und Reparatur der Orgel; neue Fenster im Pfarrhof und 1997 die statische Sicherung des Kirchengewölbes.

In der Kirche zu Gneixendorf sorgte er für die Errichtung einer Sakristei, der neuen Anschaffung von Beichtstühlen und einer Bankheizung. In Droß wurde der Altarraum der Pfarrkirche neugestaltet und eine Orgel angekauft.

Durch seine guten Kontakte konnte er bei vielen dieser Vorhaben die Unterstützung durch die Maurerberufsschule und HTL erreichen.

Am Freitag, 28. Juni 2013 feierten die Pfarrgemeinde, Freunde und Wegbegleiter gemeinsam mit Pater Nivard die Hl. Messe. Ihm zur Seite standen Univ.-Prof. Dr. P. Friedrich Schleinzer (Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg), Pater Dr. Pius Maurer (Prior des Stiftes Lilienfeld), Pater MMag. Norbert Buhl (Dechant des Dekanat Krems und Pfarrer von Loiwein), Pater Dr. Edmund Tanzer (Dechant des Dekanat Großweikersdorf und Pfarrer von Radlbrunn), Pater Raymund Vidonya und Pfarrmoderator Mag. Robert Bednarski.

Als Vertreter des Pfarrkirchenrates bedankten sich Mag. Josef Kirchner für die konstruktive Zusammenarbeit trotz mancher „Ecken und Kanten“.

Ein speziell für dieses Jubiläum abgefüllter Wein mit dem Namen Perval überreichte Bgm. Josef Schmid an den Jubilar und Ehrenbürger. Der Name, der Kraft und Stärke ausdrücken soll, wurde gemeinsam mit dem Jubilar gefunden.

Nach dem Gottesdienst gab es bei einer Agape mit Imbiss und Wein am Kirchenvorplatz die Möglichkeit, dem Jubilar persönlich zu gratulieren. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Kirchenchor Stratzing und dem Windmühlen Echo Retz.